Fußbodenheizung

Faserbambusparkett für Warmwasser Fußbodenheizung

• Bei der vollflächigen Verklebung von Bambusparkett auf Warmwasser Fußbodenheizung müssen die entsprechenden Vorschriften bzw. Rahmenbedingungen von Holzparkett auf Warmwasser Fußbodenheizung eingehalten werden (Broschüre des Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik Bonn).

• Bambusparkett kann ausschließlich auf einem Warmwasser-Fußbodenheizungssystem verlegt werden. Für ein elektrisches Heizungssystem ist diese Parkett-Art nicht geeignet.

Die Verlegung kann erst begonnen werden wenn sämtliche CM-Messungen, Aufheizprotokolle, Ritzprüfungen sowie eine vorherige Grundierung des Estrichs usw. durchgeführt worden sind. Diese müssen auch im Limit der vorgegebenen Normen liegen.

• Bauwerksfugen, Dehnfugen usw. müssen richtig bearbeitet werden.

• Bei Gussasphalt-, Zement-, Anhydritestrichen mit Warmwasser-Fußbodenheizung muss die Gesamtstärke 50mm (Überdeckung mindestens 35mm) betragen.

• Verwenden Sie ausschließlich Grundierungen, Spachtelmassen und Parkettkleber die laut Herstellerangaben „für Fußbodenheizung geeignet“ sind

• Es müssen Temperatur-Kontrollplättchen, Temp.-Planketen o. ä. pro Heizkreis eingebaut und dokumentiert werden.

• Während der Verlegung des Parketts muss die FBH ausgeschaltet und der Estrich abgekühlt sein.

• Das Raumklima sollte 18 – 20° C und 55% rel. Luftfeuchte betragen.

• Wir empfehlen nach dem Verkleben bzw. vor dem schleifen des Bambusparketts ein Zwischenheizen vorzunehmen.

• Bei versiegeltem o. geöltem Fertigparkett darf erst 2 Wochen nach der Verlegung die FBH wieder langsam hochgefahren werden, auf höchstens 25°C Parkett Oberflächentemperatur.

• Das gleiche gilt bei Rohparkett nach dem letzten Öl- bzw. Siegelauftrag.

• Die Werterhaltung des Bodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordern die Beachtung eines gesunden Raumklimas (20°C bei 55-65% rel. Luftfeuchte). Zu trockene Luft führt zu Fugenbildung!

• Den obigen Angaben liegen umfassende Versuche im Labor und in der Praxis zugrunde, für deren Qualität wir garantieren. Die Verhältnisse, unter denen unsere Produkte verwendet werden, liegen außerhalb unserer Kontrolle. Deshalb sollte eine vollflächige Verklebung nur von einem Fachmann durchgeführt werden.

Bambusparkett verkleben auf Anhydritestrich

Der Untergrund muss verlegereif, d.h. eben, fest, sauber, trocken und staubfrei sein.

Zementestrich < 2,0 CM%

Zementheizestrich < 1,8 CM%

Anhydritestrich< 0,5 CM%

Anhydritheizestrich< 0,3 CM%

Verarbeitungsvoraussetzungen nach VOB Teil C DIN 18 356 “Parkettarbeiten”

prüfen. Die geltenden Verarbeitungsbedingungen sind einzuhalten.

Anschleifen z.B. mit einer Einscheibenschleifmaschine bis eine feste und griffige

Oberfläche vorliegt und mit einem Industriestaubsauger reinigen.

Klebstoffempfehlungen

  • STAUF
  • SPU-570
  • SPU-460
  • SPU-555
  • SMP-950
  • SMP-930
  • PUK-450
  • PUK-455
  • PUK-445
  • Technische Daten 2-Schicht Faserbambusparkett

    Rohdichte:

    1100kg/m

    Wärmeleitfähigkeit:

    0,17W/mk

    Wärmedurchlasswiderstand

    0,0058m²k/w

    Brandschutzklasse:

    EN 13501-1: Cfl-s1

    Emissionsklasse:

    E1 (< 0,1 mg/L)

    Restfeuchte:

    6±2%

    CE:

    EN13501-1

    Verlegeanleitung für schwimmende Verlegung

    Schwimmende Verlegung von  Bambusparkett mit Klick-System (Uniclic)

    Vorbereitung

    Vor dem Verlegen braucht das Bambus Parkett mindestens 72 Stunden Zeit zur Akklimatisierung. Lagern Sie die Paneele in dem betreffenden Raum bei einer Mindesttemperatur von 17°C-20°C und 50-60% Luftfeuchtigkeit. Der Untergrund muß sauber, trocken und ausreichend fest sein. Unebenheiten über 3 mm Höhe sind vorher zu beheben. Zementestrich 1,8%, Spanverlegeplatten 7-9%, Anhydritestrich 0,3% Feuchtigkeit.

    Unterboden
    Rollen Sie den Unterboden in Längsrichtung des Parketts aus und schneiden ihn zu. Die Längsrichtung des Parketts sollte immer parallel zum Lichteinfall verlaufen. Bei bodenkalten Räumen benötigen Sie zwischen Unterboden und Paneele eine 0,2 mm starke PE-Folie gegen Feuchtigkeit. Die Bahnen etwa 20 cm überlappen lassen und Nahtstellen mit Klebeband verkleben. Als Trittschalldämmung eine Schicht aus Kork, Filz oder PE-Schaumfolie verlegen.

    Erste Reihe legen
    Zuerst müssen mit einer Säge die Längsfedern der ersten Parkettreihe entfernt werden. Am besten beginnen Sie in einer linken Raumecke und legen die abgeschnittene Längsseite zur Wand. Das letzte Stück muß in den meisten Fällen zugeschnitten werden. Berücksichtigen Sie den Wandabstand! Das Stück sollte mindestens 50 cm lang sein.

    Wandabstand
    Der Boden „arbeitet“ und braucht dazu Platz. Daher sollte zu allen Wänden, Pfeilern usw. eine Bewegungsfuge von ca. 10 mm eingehalten werden. Der Baumarkt bietet hierfür Abstandskeile an, die diesen Abstand sichern.

    Zuschnitt
    Machen Sie sich den Zuschnitt einfach. Nehmen Sie an der bereits verlegten Reihe Maß. Legen Sie ein neues Paneel an das zugeschnittene Stück an und kürzen es. Wandabstand beachten! Jetzt benutzen Sie das gekürzte Paneel als erstes Stück der nächsten Reihe Dieses Verlegen im “Wilden Verband” ist optisch schöner. Für den Zuschnitt eignet sich eine Tischkreissäge am besten. Die Schnittkanten müssen beim Verlegen wandwärts zeigen. So kann auf der anderen Paneelseite das Klicksystem ineinander greifen.

    Parkett legen und verriegeln
    Bei Klick-Parkett rasten die Paneele mit einer Spezialverriegelung ein. Manuelles Einklicken entfällt, einfach das Paneel ganz nah an die vorgesehene Position legen. Jetzt verriegeln Sie das Paneel (auch Kopfstücke) mit Hammer und Schlagschutz. Immer erst längs, dann quer einschlagen. Lassen Sie beim Einklopfen keine Fugen entstehen. Auch kleine Verkantungen übertragen sich auf die folgenden Paneele. Auch ohne Leim erreichen Sie so eine fugenlose und sichere Verbindung der Parkettstücke.

    Letzte Reihe
    Auch hier müssen die Paneele meistens zugeschnitten werden. Mit Hilfe eines Reststückes ermitteln Sie den Abstand zur Wand. Wandabstand nicht vergessen! Dann die Parkettstücke für die letzte Reihe zusägen.

    Heizungsrohre
    Zeichnen Sie die Bohrlöcher für die Heizungsrohre auf einem Parkettstück an (Rohrdurchmesser plus 10 mm). Einfach und genau funktioniert das mit einer Konturenlehre. Dann keilförmig aussägen, zur Wand hin einpassen und leimen. Mit einer Rosette können Sie das Bohrloch verkleiden.

    Türzargen
    Kürzen Sie Türzargen aus Holz und legen Sie das Parkett darunter. Dazu ein Reststück anlegen und die Zarge mit einer Feinsäge entlang des Parkettstücks absägen. Bei Türzargen aus Stahl den Boden mit 8 bis 10 mm Abstand verlegen und mit Acryl-Dichtmasse abdichten.

    Sockelleisten
    Geschafft – Ihr neuer Parkettboden ist verlegt! Um den Wandabschluß optisch zu vollenden, empfehlen wir passende, dekorgleiche Sockelleisten. Um die Sockelleisten winkelgenau zuzuschneiden, benutzen Sie eine Gehrungssäge. Mit Übergangsleisten kaschieren Sie den Übergang von Parkett zu Teppichboden und Dehnfugen. Die Leisten werden im Boden verschraubt. So können sie nicht verrutschen.

    Pflege von Parkett
    Die Pflege ist einfach. Sie können den fertig verlegten Boden entweder mit dem Besen oder dem Staubsauger (mit Bürste) reinigen. Trittspuren oder Schmutz entfernen Sie mit einem feuchten Tuch. Es sollte aber nicht tropfnass sein, denn Nässe dringt in die Fugen ein, die bei Click-Parkett nicht versiegelt werden. Das könnte zum Aufquellen des Bodens führen. Auf keinen Fall aggressive Reiniger einsetzen! Wir empfehlen auf die verlegten Produkte abgestimmte Pflegeserien von Woca für geöltes oder lackiertes Parkett. Bitte klicken Sie dazu in der Rubrik “Anleitungen” Pflege geöltes/lackiertes Parkett.

    Kratzschutz
    Kleine Stöße können der Paneeloberfläche nichts anhaben. Zur Sicherheit sollten Möbel aber mit Filzgleitern oder mit weichen Gummirollen ausgerüstet werden.
    Bitte beachten
    • Bambus ist ein Naturprodukt! Deshalb sind Nuancen in Farbe und Struktur auch innerhalb einer
    Sortierung möglich. Verwenden Sie daher stets mehrere Elemente aus verschiedenen Kartons!
    • Der Verarbeiter hat die Pflicht das Material vor dem Einbau auf Feuchtigkeit, Beschädigungen,
    Farbabweichungen und Abmessungen zu prüfen. Eventuelle Beanstandungen hierauf werden nicht
    akzeptiert, nachdem das Material eingebaut oder weiter verarbeitet worden ist.
    • Die Verlegung von Parkett sollte grundsätzlich die letzte Arbeit sein, die in einem Bauobjekt durchgeführt
    wird, um z.B. mechanische Beschädigungen der Parkettoberfläche zu vermeiden. Vorsicht beim
    Abkleben mit Klebestreifen, da diese die Lackoberfläche bzw. Öloberfläche des Parketts
    beschädigen können.
    • Es müssen Filzgleiter an Möbel und Stühlen angebracht werden, da sonst die Parkettoberfläche
    beschädigt wird.
    • Wir empfehlen die Verwendung einer Fußmatte oder eines Schmutzfangteppichs im Eingangsbereich.

    Verklebung des Parketts

    Bambusparkett- vollflächige Verklebung

    Vor dem Verlegen braucht das Bambus Parkett mindestens 72 Stunden Zeit zur Akklimatisierung. Lagern Sie die Paneele in dem betreffenden Raum bei einer Mindesttemperatur von 17°C-20°C und 50-60% Luftfeuchtigkeit. Der Untergrund muß sauber, trocken und ausreichend fest sein. Unebenheiten über 3 mm Höhe sind vorher zu beheben. Der Estrich muss vor der Verklebung grundiert werden.

    Bambusparkett verkleben auf Anhydritestrich

    Der Untergrund muss verlegereif, d.h. eben, fest, sauber, trocken und staubfrei sein.

    Zementestrich < 2,0 CM%

    Zementheizestrich < 1,8 CM%

    Anhydritestrich< 0,5 CM%

    Anhydritheizestrich< 0,3 CM%

    1. Sorgen Sie vor dem Verlegen dafür, dass der Untergrund eben, trocken und schmutzfrei ist. Gegebenenfalls müssen Sie die Unebenheiten vorab ebnen.
    2. Verlegen Sie das Bambusparkett parallel zu der längsten Raumwand und achten Sie darauf, dass die Nut zur Wand zeigt.
    3. Halten Sie dabei einen Wandabstand von ca. 10 Millimetern ein, markieren Sie diesen und orientieren Sie sich beim Verlegen daran.
    4. Beginnen Sie links an der Wand mit der Verklebung der ersten Reihe.
    5. Setzen Sie Holzkeile ein, um den Abstand präzise einzuhalten.
    6. Tragen Sie nicht zu viel Kleber auf, sondern nur so viel, wie Sie in 30-45 Minuten verarbeiten können.
    7. Mithilfe eines Holzhammers bringen Sie die einzelnen Paneele in die richtige Position.
    8. Achten Sie darauf, dass der Kleber nicht in die Seitennut oder Parkettfeder gelangt.
    9. Verkleben Sie das Bambusparkett so, dass ein vollflächiger Kontakt zwischen dem Kleber und dem Holz besteht.
    10. Verlegen Sie die Parkettbretter nacheinander – reihenweise.
    11. Bringen Sie an Türöffnungen Übergangsleisten an, um die Kanten Ihres Bambusparketts zu schonen und zudem einen dekorativen Übergang zu schaffen.
    12. Zum Schluss können Sie die Sockelleisten montieren.

    Pflege: geölt

    Reinigung von einem geölten Bambusparkett
    Geöltes Bambusparkett ist verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Flecken und sieht umwerfend aus. Damit diese Eigenschaft lange erhalten bleibt, sollten Sie bei der Reinigung ein paar Hinweise beachten.
    Bei Flecken sollten Sie eine Holzbodenseife verwenden. Sie können diese  in unserem Online-Shop dazubestellen. Sie muss dann in einem bestimmten Mischverhältnis mit Wasser verdünnt werden.
    Verwenden Sie zum Putzen nur Baumwollputztücher. Microfasertücher greifen das Parkett an und beschädigen es.
    Am besten arbeiten Sie mit 2 Eimern, einer mit Holzbodenseife und einer mit klarem Wasser.
    Empfehlenswert ist eine Nachbehandlung mit Pflegeöl, so pflegen Sie Ihren Boden richtig.

    woca

    Pflege: lackiert

    Reinigung von einem lackierten Bambusparkettboden

    Lackiertes Bambusparkett muss regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass Sie die Versiegelung nicht verkratzen, denn dann kann Flüssigkeit durchdringen und Ihren Parkett durchfeuchten.
    Achten Sie darauf, dass kein stehendes Wasser oder Reinigungsmittel auf Ihrer Bodenfläche zurückbleibt und einwirken kann. Setzen Sie weder Reinigungsautomaten noch Dampfreiniger ein.
    Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, dadurch kann die Versiegelung beschädigt werden.
    Reinigen Sie Ihr Bambusparkett mit einem ausgewrungenen Tuch.
    Benutzen Sie zu diesem Zweck niemals Stahlwolle und auch keine Mikrofasertücher.
    Pflegen Sie den Boden anschließend mit speziellen Lackpflegemitteln (z.B. Woca Lackpflege aus unserem Online-Shop))
    Berücksichtigen Sie diese Hinweise, dann werden Sie lange Freude an Ihrem Bambusparkett haben.

    woca

    http://vimeopro.com/woca/woca-videos/video/55512680

    Lack oder Öl?

    Parkettöle schützen den Boden gegen das Eindringen von Schmutzstoffen, ohne die Oberfläche komplett zu verschließen, so dass Luftfeuchtigkeit vom Boden aufgenommen und auch wieder abgegeben werden kann. Und das wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Eine regelmäßige Behandlung mit einem speziellen Pflegeöl ist für einen lange Lebensdauer empfehlenswert. Die Pflegeintervalle richten sich nach der Beanspruchung. Geöltes Parkett lässt sich partiell ausbessern, leichte Kratzer gehen in der Textur unter und sind damit weniger auffällig.
    Eine lackierte Versiegelung schützt das Parkett vor Abrieb und Kratzern, Schmutz und Feuchtigkeit können nicht eindringen, solange die Lackierung nicht beschädigt ist. Versiegelter Boden ist leicht zu pflegen, eine regelmäßige Pflegebehandlung wie bei geölten Parkett ist nicht notwendig. Bei Beschädigungen ist eine partielle Ausbesserung nicht möglich, hier muss die gesamte Raumfläche abgeschliffen und neu versiegelt werden.

    Karbonisierung

    Für die chemische Wandlung des im Bambus enthaltenen Zuckers und anderer Bestandteile in einem der hydrothermalen Karbonisierung ähnlichen Verfahren werden die Bambus in einem Druckkessel einem Druck von 5 kg/cm² und einer Temperatur von 150 °C ausgesetzt. In etwa 20–30 Minuten entstehen unter diesen Bedingungen Reaktionsprodukte, die den Bambus braun durchfärben.

    Was ist Faserbambus

    Der Faserbambus ist ein extrem harter und strapazierfähiger Bodenbelag. Er ist unempfindlich gegen Kratzer, Dellen und Wasser. Das kommt daher, dass hier Bambusfasern, die in sich schon sehr hart sind, mit ca. 3500 Tonnen Druck heiss gepresst werden. Dieses Verfahren macht den Bambus etwa 96% härter wie Eiche. Pfennigabsätze, fallende Gegenstände, ja selbst harte Schläge mit dem Holzhammer können dem Boden nichts anhaben.

    Faserbambus ist Fussbodenheizung geeignet und kann sogar in Feuchträumen wie Bad und Küche verlegt werden, da seine extrem hohe Dichte das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und das Quell- und Schwindverhalten wesentlich geringer ist als bei einem anderen Holzboden.

    Faserbambus (hoch verdichteter Bambus) und Standardbambusparkett (Vertical und Horizontal) unterscheidet sich sowohl im Aussehen, als auch in der Härte und Haltbarkeit. In jedem Test erreichte der gepresste Faserbambusboden eine wesentlich höhere Härte und Festigkeit als ein Standard Bambus-Fußboden. Mit Faserbambus ist ein schwereres Material und hat eine ähnliche Optik wie Holz.

    Die Pflege bzw. der Pflegeaufwand ist bei beiden Veredelungen ähnlich. Generell saugt oder kehrt man einen geölten wie auch einen versiegelten Bambusboden regelmäßig und befreit ihn so von grobem Schmutz. Ab und an wird dann aber auch einmal mehr Pflege nötig. So sollte bei normal beanspruchten Bambusböden alle 7 Tage eine nebelfeuchte Reinigung.

    Alle 2 Jahre sollte ein geölter Bambusboden eine Grundreinigung mit Intensivreiniger vorgenommen werden und danach ist das Nachölen mit einem hochwertigen Pflegeöl. z.b. Woca Pflege Öl sehr wichtig.

    Das ist an sich etwas aufwändiger und der Besitzer eines solchen Bodens muss zudem eine Trockungszeit von 6 Stunden in Kauf nehmen, in der man ihn nicht betreten darf.

    Das ist bei einem lackierten Bambusboden nicht der Fall. Das spezielle Pflegemittel für lackierte Böden (Lackpflege) ist nach maximal einer Stunde trocken und der Boden damit wieder normal nutzbar.

    Kratzer

    Generell muss man wissen, dass ein lackierter Bambusboden versiegelt, ein geölter hingegen (nur) imprägniert ist. Das heißt, ein Boden mit einer Lackierung hat eine extra Schutzschicht, die das Holz gut vor Feuchtigkeit, Schmutz und eben auch Kratzern bewahrt. Ein imprägnierter Boden dagegen kann diese Schutzschicht nicht vorweisen. Damit ist die Oberfläche mechanischen Belastungen direkt ausgesetzt.

    Doch dafür ist das Ausbessern unkompliziert: Ein bisschen Schleifpapier und ein Naturöl (z. B. Woca Pflege Öl) reichen meist aus, um (oberflächliche) Kratzer zu beheben. Darüber hinaus muss ein geölter Boden bei etwas größeren Schäden oft auch nicht komplett abgeschliffen und neu versiegelt werden, wie es bei lackiertem Bambus der Fall ist – hier hilft häufig ebenfalls Nachölen.

    Bei regelmäßiger und gewissenhafter Pflege ist die Lebensdauer und Schönheit eines geölten Bambusbodens so im Prinzip unbegrenzt.

    Raumklima + Haptik

    Was das Raumklima und die Haptik angeht, stellt sich ein geölter Bambusparkett eher als vorteilhaft gegenüber einem versiegeltem Bambusparkett dar. Durch das Ölen entsteht nämlich keine neue Schicht über dem Boden, sondern das Öl dringt in die Poren ein und arbeitet sozusagen mit ihm – der Bambus kann so weiter „atmen“ und das macht sich auf der Bambusoberfläche wie auch im ganzen Raum bemerkbar.

    Lackierte Bambusböden dagegen bilden eine extra Schutzschicht auf dem Bambusparkett. Trotz dessen spürt man natürlich auch hier immer noch die Natürlichkeit des Bambus, welche ebenso eine angenehme Atmosphäre schafft.

    Fazit:

    Wie so vieles im Leben, hat auch jede Veredelungsart von Bambusparkett ihre Vor- und Nachteile: Demnach ist ein lackierter Bambusboden pflegeleichter und kratzbeständiger als geöltes Bambusparkett . Ein „geölter Boden“ schafft dafür aber eher eine bessere Raumatmosphäre und ist von der Haptik her natürlicher.

    Letztendlich kommt es darauf an, was euch besonders wichtig ist und was ihr von eurem neuen Bambusfußboden erwartet. Und dann fällt die Entscheidung vielleicht gar nicht mehr so schwer, ob das Bambusparkett geölt oder lackiert sein soll.

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